Wie gestalte ich eine Webflow-Webseite DSGVO-sicher?

In diesem Beitrag erkläre ich, wie eine Webflow-Webseite DSGVO-abmahnsicher wird und welche Schritte notwendig sind, um eine Seite DSGVO-konform zu gestalten.

Der erste Schritt: Ein SSL-Zertifikat für die Webflow-Seiten.  

Mit dem Webflow-Hosting wird automatisch ein SSL-Zertifikat ausgestellt. Als Webdesigner musst du also nichts weiter tun, als ein Hosting bei Webflow abzuschließen und der Rest passiert im Hintergrund.
Bei der Übermittlung von Daten ist es die Pflicht, ein SSL-Zertifikat zu verwenden. Außerdem ist es ein positiver Rankingfaktor für Google und kann zu besseren Platzierungen in der Suchmaschine führen.
Hinzufügen einer Datenschutzerklärung.  Eine Datenschutzerklärung ist essenziell wichtig. Zur Erstellung nutze ich ein Tool und füge den Text des Generators in die Datenschutzerklärungsseite ein.

https://datenschutz-generator.de/

Ich füge außerdem noch einen speziellen Paragrafen ein, der das Webflow-Hosting deklariert:

Wir weisen darauf hin, dass der Betrieb unsere Website und die Server bei dem von uns beauftragten Anbieter Webflow, Inc., 398 11th Street, 2nd Floor, San Francisco, CA 94103 in den USA gehostet werden. Die Übermittlung der Daten erfolgt auf Grundlage des EU-US Privacy Shield, in welche Sie unter diesen Link Einsicht nehmen können. Ferner haben wir mit Webflow eine entsprechende Vereinbarung auf Grundlage von Art. 28 DSGVO i.V.m. den EU-Standard-Vertragsklauseln abgeschlossen.Weitere Informationen zur Datenschutzerklärung von Webflow unter folgendem Link (englisch): https://webflow.com/privacy

Wichtig ist, dass die Verlinkung im Footer sichtbar ist und mit dem Namen Datenschutzerklärung betitelt wurde. Datenschutzhinweis oder auch Datenschutz sind nicht ausreichend und können abgemahnt werden.

Weitere Hinweise:

1. Es kann Sinnvoll sein einen Medienrechtler zu Rate zu ziehen je nach Unternehmensgröße und Auftragsgröße!

2. Es sollten niemals alle möglichen Einstellungen solcher Generatoren aktiviert werden, in der Hoffnung, “einfach gegen alles” geschützt sein wollen. Inhalte der Datenschutzerklärung sollten immer nur das beinhalten, was die Website auch betrifft und nicht, was sie evtl. später mal betrifft. Unnötige Inhalte der Datenschutzerklärung sind abmahnfähig.

3. Generell: Generatoren für eine Datenschutzerklärungen sind zur Nutzung auf eigene Gefahr.


Kontaktformular anonymisieren
Solltest du die Seiten in deinem Webflow-Account hosten, stelle sicher, dass du die Kontaktanfragen nicht siehst. Dafür gibt es eine Funktion im Dashboard, die du nutzen kannst.

Checkbox unterhalb
des Kontaktformulars

Bei einem Kontaktformular ist es außerdem noch sehr wichtig, unterhalb des Formulars eine Checkbox zu platzieren, die proaktiv angekreuzt werden muss. Diese bestätigt, dass der Nutzer die Datenschutzerklärung wahrgenommen hat.  

Folgenden Text nutze ich dafür: Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt. Mit dem Absenden des Kontaktformulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden.

Beispiel:

Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.

Impressum hinzufügen.     
Am Ende ist es noch wichtig, ein Impressum hinzuzufügen, dafür nutze ich einen Impressumsgenerator.

eRecht24.de/impressum


In dieser Anleitung fehlt bislang noch der Teil mit den Cookies. Wie können Cookies DSGVO-sicher eingesetzt werden. Dieser Teil wird noch folgen sofern ich mehr Zeit für die Recherche haben.

Disclaimer: Dieses Tutorial ist nur ein Leitfaden und stellt keine Garantie dar, ich habe nach bestem Gewissen recherchiert. Ich übernehme jedoch keine Haftung für eventuelle Abmahnungen.  

Bei diesem Beitrag wurde ich von Dennis von Vibranddesign unterstützt und von
Jonas Arleth.  Solltest du Interesse an der Nutzung von Webflow haben, probier einfach mal einen Probeaccount aus und überzeuge dich von dem Tool.

Probiere Webflow einfach mal aus!

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